Mittwoch, 18. Februar 2015

Ferienprogramm: Katze nähen
Wenns mal wieder so richtig langweilig wird in den Ferien ;)
  

Eine Fotoanleitung:
 

...und am Schluß kommt noch das Röckchen dazu.

Dienstag, 15. Juli 2014

Sorgies




Letztlich habe ich für die Mädels ein paar Sorgenfresser genäht, vom dritten habe ich leider kein Foto.
Nur so als kleine Inspiration...



Samstag, 19. April 2014

Osterküken!


Auf den letzten Drücker: Last Minute Osterküken!


Für die ganz Späten unter euch hier noch eine Anleitung für ein knuffeliges kleines Osterküken. Das Tierchen ist superschnell und einfach genäht. 

Ein paar Dinge, die ihr benötigt um das Küken zu nähen:
-    Lieblingsstoffe (auch Reste)
-    Nähmaschine, Stecknadeln, Stoffschere
-    Füllwatte für Körper, Flügel und Beine
-    sehr zu empfehlen ist Stickvlies fürs Gesicht
-    evtl. Vliesofix für Bauch und Schnabel


Den Schnitt dazu könnt ihr euch hier runterladen


Schnittmuster auf 100% ausdrucken. (Kontrollkästchen beachten – 5 x 5 cm).
Die ausgedruckten Schnittteile ausschneiden. 


Stoff für Körper rechts auf rechts legen, Schnittteil auf der linken Stoffseite platzieren, feststecken, überall Nahtzugaben von 1 cm anzeichnen und zuschneiden, Markierungen (Mitten, Flügel) einknipsen. Ich finde es bei Stofftieren ganz hilfreich, auch die Nahtlinien leicht anzuzeichnen.



Bei Beinen und Flügeln reicht es, wenn ihr zwei Stoffteile rechts auf rechts legt und die jeweilige Form 2x aufzeichnet. Später wird dann genau auf dieser Linie gesteppt. Bei den Öffnungen werden noch Nahtzugaben von je 1 cm angezeichnet (siehe Foto). 


Bauch und Schnabel (seitenverkehrt) auf Vliesofix oder Saumfix durchpausen...


... und auf die linke Seite des Stoffes bügeln. Entlang der aufgemalten Kontur ausschneiden, Trägerpapier abziehen ... 


... auf der Kükenvorderseite platzieren und aufbügeln.
Sollte kein Vliesofix zur Hand sein, tuts zur Not auch etwas Kleber oder ihr steckt die Teile einfach mit Nadeln fest.
Übrigens, das Trägerpapier vom Vliesofix läßt sich am besten entfernen, wenn ihr es am Rand leicht einreisst. Danach kann man es (meistens) problemlos abziehen.



Für die Augen legt ihr den Schnitt auf, messt wie auf der Abbildung den entsprechenden Abstand nach unten und macht so die Markierungen.  


Stickvlies ca. in der Größe Vorderteils hinter das Nähgut legen und gut feststecken. 


Bauch, Schnabel und Augen entlang der Kontur mit Zick-Zackstich „aufsticken“. Ich nehme meistens Stichbreite 2,5-3 mm und einen relativ kleinen Abstand. Am besten, du probierst vorher auf einem Stoffrest den Stich, der dir am meisten zusagt.
Wenn alles fertig gestickt ist, Fäden abschneiden und bügeln. Hinten das Stickvlies vorsichtig rausreißen und nochmal bügeln. Wer kein Stickfließ hat, kann zur Not vor dem Applizieren auch Bügeleinlage auf der linken Stoffseite aufbügeln...wer auch die nicht hat, sollte die Fadenspannung etwas lockern, sonst zieht sich alles ziemlich unschön zusammen.



Wenn das Gesicht fertig gestickt ist, Fäden abschneiden. Hinten das Stickvlies vorsichtig rausreißen und bügeln.


So, jetzt kommen die Flügel dran: einfach entlang der vorhin angezeichneten Linie die beiden Stoffteile mit kleinem Stich zusammensteppen. Auch wenn ihr wie ich Jersey benutzt, könnt ihr das mit Geradstich steppen. Für die Overlock  sind die Teile zu klein. Manchmal lassen Nähmaschinen bei dehnbaren Stoffen Stiche aus - ich steppe dann einfach nochmal über die Naht drüber, damit alles gut hält. Jerseynadel wäre auch zu empfehlen, muss aber nicht...
Dann die Nahtzugaben auf ca. 3 mm zurückschneiden. Und, vorallem, wenn ihr nicht dehnbare Stoffe verwendet, die Nahtzugabe an den Rundungen mehrmals vorsichtig bis kurz vor die Naht einknipsen.
Die Zugabe von 1 cm an der Öffnung muss dranbleiben! (siehe Foto)



Die Beine werden genauso wie die Flügel mit Geradstich genäht. Wieder die Nahtzugaben auf ca. 3 mm zurückschneiden, an den Rundungen mehrmals bis kurz vor die Naht einknipsen. Vorallem, da wo die Rundung nach innen geht (siehe Foto). Die Zugabe von
1 cm an der Öffnung bleibt auch hier dran. 



Teile wenden, Nähte ausformen. Ziemlich gut eignet sich hierzu z.B. die Rückseite eines Bleistiftes ... Alle Teile locker mit Füllwatte stopfen.


Für den Puschel am Kopf aus Jersey 3 Streifen ca. 0,5 cm breit und 10 cm lang schneiden. Jeweils in der Mitte falten. 


Das ganze bündeln und oben in der Mitte des Vorderteils mit ein paar Stichen fixieren wie auf Foto.


Dann die Flügel und die Beine wie auf der Abbildung feststecken, wieder mit ein paar Stichen festnähen.


Dann das Rückenteil rechts auf rechts auf das Vorderteil stecken, Markierungen beachten - Mitten treffen aufeinander. Jetzt wird beides zusammengenäht. Bei Flügeln und Beinen beim Steppen gut runterdrücken. Wendeöffnung lassen, wie auf Foto angezeichnet.


Nahtzugaben auf ca. 4 mm zurückschneiden. Über dem Schwanz, da wo die Rundung nach innen geht, wieder einknipsen. Bei der Wendeöffnung bleibt die Nahtzugabe dran.


Dann das Küken vorsichtig durch die Öffnung wenden: Nach und nach Flügel und Beine rausziehen. Alles umstülpen, Nähte schön ausformen. Dann den Körper mit Füllwatte ausstopfen – gut verteilen, damit nichts beult.


 Die Nahtzugaben an der Öffnung nach innen klappen, stecken und am besten mit der Hand schließen. 

... UND SCHON IST EUER KÜKEN FERTIG!

Die passenden Hasen gibts übrigens hier :)